Oberschule Reichenbach/Oberlausitz L1

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Schulprojekte


"Be smart - don´t start" - Spendenaktion der Klasse 9b

Auch in diesem Jahr nehmen wir wieder am Nichtraucher-Wettbewerb teil. Für die Teilnahme haben wir uns folgendes Projekt überlegt: Spenden sammeln durch den Verkauf von selbst gemachten Keksen und weihnachtlichen Gestecken auf dem Weihnachtsmarkt in Reichenbach am 09.12.2018.
Einen großen Teil unserer Einnahmen spendeten wir dem Kinderhospiz in Görlitz. Bei dem Wettbewerb geht es darum, die Schäden, die uns das Rauchen in der Zukunft bringen kann, zu dokumentieren und unseren Standpunkt zu diesem Thema auszudrücken. Außerdem gehört dazu, ein halbes Jahr eine rauchfreie Klasse zu sein.
Aber warum das alles? Rauchen verursacht Krankheiten wie beispielsweise Lungenkrebs, woran pro Jahr zirka 110.000 Menschen sterben. Man bedenke, dass diese Zahl nur für Deutschlands Raucherlungen steht. Warum wollten wir das Geld gerade für diese Einrichtung spenden? Da, wie gerade erwähnt, viele nicht heilbare Krankheiten auch von diesem Genussmittel ausgehen, dachten wir uns also, dass wir den Kindern, die sich in dem Hospiz befinden, durch unsere Spende von 300 EURO ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.
Marika Döbrich

Spende 9b


"Mc Saftig" – das sind wir…

Logo

… die Schüler der Klasse 7a der Oberschule Reichenbach/Oberlausitz!
Im vergangenen Frühjahr überraschten uns unsere Klassenleiterinnen Frau Neumann und Frau Göldner mit der Idee, im Rahmen eines Schulprojektes eine eigene Firma zu gründen – eine Schülerfirma. Die Anregung dazu brachten sie von Herrn Dr. Michael Schlitt, dem Gründer der Oberlausitz-Stiftung, mit. Der Grundgedanke ist, ungenutztes Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) auf Streuobstwiesen zu sammeln, dieses von einer professionellen Firma entsaften zu lassen und den Saft anschließend in der Schule, auf Märkten und Festen unserer Heimatregion zu verkaufen.

Nach Rücksprache mit unseren Eltern, die uns ihre Unterstützung für unseren Plan zusagten, beschlossen wir im Klassenrat, den Schritt in die „Selbständigkeit“ zu wagen. Mit Beginn des Schuljahres im August 2018 ging es sofort los. Der letzte Sommer hatte für ein überaus reichliches Apfelangebot gesorgt, so dass unser Projekt unter einem sehr günstigen Stern beginnen sollte. Ausgerüstet mit Apfelpflückern, zahlreichen Kisten und guter Laune brachen wir gemeinsam mit unseren Eltern und Lehrern in die Gärten unserer Heimatregion auf, um Äpfel zu pflücken und zu sammeln. Das Obst brachten wir in einen kleinen Laden in Reichenbach, der uns dankenswerterweise von den Eltern einer Mitschülerin als Lagerraum zur Verfügung gestellt wurde. Von dort aus fuhren wir unsere Ernte zur mobilen Saftpresse der Kelterei Neubert nach Rothenburg bzw. nach Görlitz, wo unser Obst zu einem naturbelassenen, außerordentlich schmackhaften Saft verarbeitet wurde. Unsere Eltern, Großeltern und Nachbarn freuten sich sehr über die sinnvolle Nutzung der vielen Äpfel!

Zeitgleich zu den Erntearbeiten suchten wir nach einem geeigneten Firmennamen. Wir sammelten zahlreiche Vorschläge und stimmten dann in der Klasse mehrheitlich für den Namen „Mc Saftig“. Auf dem Herbstmarkt in Reichenbach im September starteten wir unseren ersten Verkauf. Dafür gab es so einiges vorzubereiten: Werbung für den Verkauf, ein eigenes Firmenschild, eine Kasse, Dekoration für den Verkaufstisch – und, und, und. Zum Glück halfen uns unsere Eltern und Lehrer mit vielen Ideen, so dass unsere erste Verkaufsaktion recht erfolgreich war: Die Entsaftungskosten konnten wir bereits an unsere „Investoren“ zurückzahlen.
Motiviert von unserem guten Ergebnis nutzten wir den obstreichen Herbst für weitere Sammel- und Verkaufsaktionen. So waren wir auf dem Obst- und Winzerfest in Ostritz im Oktober vertreten, auf dem Halloween-Fest im Tierpark Görlitz, beim Museumsfest des Naturkundemuseums in Görlitz im November und schließlich auf dem Weihnachtsmarkt in Reichenbach im Dezember. Der gemeinsame Verkauf machte uns allen sehr viel Spaß, auch wenn uns manches Mal ein kühler Wind um die Nase wehte!

Die Einnahmen, die wir in unserer ersten Apfelsaison erwirtschaftet haben, wollen wir für unterschiedliche Vorhaben nutzen. Einen Teil davon möchten wir sparen, um später eine gemeinsame Klassenfahrt mitfinanzieren zu können. Des Weiteren möchten wir einen Teil für soziale Zwecke spenden. So haben wir, unter anderem, je eine Spende an das Kinder- und Jugendhospiz sowie das Tierheim Görlitz überwiesen. Und zu guter Letzt möchten wir uns mit dem Erhalt alter Obstsorten beschäftigen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen, die uns bei unserer Firmenarbeit und der Umsetzung unserer Ideen tatkräftig unterstützt haben: bei unseren Eltern, Großeltern, Verwandten und bei allen Nachbarn, deren Streuobst wir für unser Projekt sammeln und verwerten durften. Ein ganz besonderes Dankeschön geht dabei auch an die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, die uns mit einer sehr großzügigen Spende zur Entwicklung unserer Schülerfirma unter die Arme gegriffen hat. Wir werden dieses Geld nutzen, um weitere Ideen zu verwirklichen: ein Firmenlogo soll entstehen sowie unsere Verkaufsausrüstung erweitert und verbessert werden. Und natürlich brauchen wir neues Investitionskapital für frischen Saft im Herbst 2019 – in der Hoffnung, dass die Obstbäume unserer Heimat wieder reichlich Äpfel tragen werden!

Saft1 Saft1


Schule und Glas - Kreativwerkstatt auf dem Weg ins Leben
Zusammenarbeit zwischen der Glasfachschule in Kamenický Šenov und unserer Schule

Projekttage des Kunstkurses der Klassenstufe 9

Am Montag, dem 28.05.2018 sind ausgewählte Schüler der 9. Klassen zu einem 3-tägigen Schüleraustausch nach Tschechien (Sloup v Cechach) gefahren. Gemeinsam mit Frau Lattner und Frau Kretschmer sind wir nach einer guten Stunde Busfahrt in unserer Pension (U Sudnicki) angekommen. Dort bezogen wir erst mal unsere gemütlichen Zimmer. Gleich darauf durften wir unsere tschechischen Projektteilnehmer, die von der Glasfachschule in Kamenicky Senov stammen, kennenlernen.
Nach dem Mittag ging es für alle Projektteilnehmer raus in die Natur. Selbstverständlich wurden wir alle gut mit Zeichenmaterial ausgestattet. Wir suchten uns alle ein schönes Plätzchen in der Umgebung der Felsenburg in Sloup v Chechach und versuchten so gut wie möglich diese schöne Landschaft mit Aquarellfarben auf das Papier zu bringen. Nach ein paar Stunden Arbeit ging es für uns wieder zurück zur Pension, wo schon das Abendbrot auf uns wartete. Für einen entspannten Abend trafen wir uns alle gegen 19:00 Uhr am Rande der Felsenburg und ließen diesen bei einem gemütlichen Lagerfeuer mit Würstchen, Käse und einer Vielzahl von Getränken ausklingen.

Unseren zweiten Tag in Tschechien begannen wir nicht so zeitig. Um 9.30 Uhr trafen wir uns mit den tschechischen Künstlern am Herrnhausfelsen um dieses Wahrzeichen von unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und eine oder mehrere Skizzen anzufertigen. Dafür wurden wir mit reichlich Materialien ausgestattet. Nun durften wir uns alle auf die Suche machen um die für uns geeignetsten Stellen zum Zeichnen zu finden. Für unsere Skizzen bekamen wir ausreichende eineinhalb Stunden Zeit. Für jeden einzelnen von uns wie auch von den tschechischen Schülern war es eine Herausforderung diese Attraktion auf Papier zu bringen. Da jeder eine andere Stelle besetzte erhielten wir viele unterschiedliche und individuelle Ergebnisse.
Im weiteren Verlauf des Tages besuchten wir die tschechische Glasfachschule. Dort angekommen übertrugen wir unsere Skizzen mit einem dunklen Stift auf Glasplatten. Nun hatten wir die Möglichkeit unsere Glasplatten zu bearbeiten. Dazu durften wir vor Ort die Schleif- und Fräsgeräte nutzen. Vom Sandstrahlen bis hin zum Schleifen von Glas war alles dabei. Währenddessen hatten wir die Chance Fragen zu stellen und mit den tschechischen Schülern Zeit zu verbringen. Ein anschließender Museumsbesuch rundete den schönen und sehr interessanten Tag perfekt ab.
Besonders gefreut haben wir uns über die 2. und 3. Plätze für die Gestaltung der Landschaftsbilder. Diese wurden jeweils von Mirko Kliche und Amelia Szybko aus unserer Klasse belegt.

An unserem letzten Tag in Tschechien besuchten wir um 10:00 Uhr gemeinsam mit den tschechischen Projektteilnehmern die Glashütte Jilek die seit 1905 besteht. Dort angekommen wurden wir durch das Gebäude geführt. Dabei wurden uns die einzelnen Schritte und Stationen bei der Glasherstellung erklärt und wir durften Fragen stellen. Los ging es mit allgemeinen Informationen über die Firma und die Anzahl der Mitarbeiter. Die Informationen bekamen wir in Deutsch wie auch in Tschechisch. Bei unserer nächsten Station konnten wir mit verfolgen, wie das heiße Glas geblasen und anschließend in Form gepresst wurde. Zum abkühlen wurden die Vasen, Krüge, Gläser oder auch Schatullen auf einem Fließband abgestellt. Bis das Glas vollständig ausgekühlt ist kann es bis zu 2 Wochen dauern. Dabei spielt natürlich die Dicke des Glases eine große Rolle. Bei der nächsten Station wurde das Glas auf Schäden geprüft und zum auswaschen weitergegeben. Es wurde gründlich gereinigt, sorgfältig in Papier eingewickelt und nach Größe und Art sortiert. In einem extra Raum konnten wir uns anschließend die Vielfalt der Vasen und der anderen Glasgegenstände anschauen und diese fotografieren. Und schon war der Abschied nicht mehr weit weg. Als Andenken an die schöne und sehr lehrreiche Zeit machten wir noch ein gemeinsames Bild mit allen Projektteilnehmern vor der Glashütte. Wir bedankten uns für die tollen Tage in Tschechien und verabschiedeten uns mit einem kräftigen "Ahoi".
Wir alle freuen uns auf das nächste Wiedersehen und auf weitere gemeinsame Projekte mit unseren tschechischen Künstlern.
Lina Richter


Projekttag des Kunstkurses der Klassenstufe 10

Am 14.12.2017 besuchten wir gemeinsam mit den Schülern der Glasfachschule aus Kamenický Šenov die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden.

Die tschechische Schule ist eine Bildungseinrichtung, in der junge Leute auf dem Gebiet der Glaskunst ausgebildet werden. Die Institution suchte einen passenden Projektpartner und die Stadt Reichenbach als Schulträger sowie unsere Schule war gern bereit, sich an diesem Projekt zu beteiligen.
Die Zusammenarbeit eröffnet finanzielle Möglichkeiten, um Vorhaben auf beiden Seiten umzusetzen. Mit Fördermitteln aus dem Fond der europäischen Union für regionale Entwicklung kann nicht nur unsere Schulküche umgebaut und eine Kreativwerkstatt eingerichtet werden, sondern das Kennenlernen auf beiden Seiten innerhalb der Schülerschaft gefördert werden. Gemeinsame Veranstaltungen wie der Besuch der Gemäldegalerie oder die Teilnahme unserer Schüler an einem „Kunst-Camp“ im April 2018 tragen dazu bei, voneinander auf dem Gebiet der künstlerischen Gestaltung zu lernen.

In der Gemäldegalerie angekommen, bekamen wir verschiedene Arbeitsaufträge, die wir eigenständig erfüllen mussten.
In der Galerie Alte Meister werden Werke von Eyck, Rembrandt, Rubens, Dürer und vielen anderen bekannten Künstlern präsentiert. Die Werke sind auf drei Etagen ausgestellt. Einige der bekanntesten Gemälde findet man dort wieder, unter anderem die „Sixtinische Madonna“ von Raffael, die „Schlummernde Venus“ von Giorgiones und „Das Schokoladenmädchen“ von Liotard.
In der OnlineCollection kann gezielt nach Kunstwerken gesucht und dabei Neues und bislang Unbekanntes entdeckt werden.

Auch wenn wir Aufgaben zu bewältigen hatten, war es für uns ein ereignisreicher Tag in der Landeshauptstadt, der mit einem leckeren Mittagessen endete. Die Gemäldegalerie ist auf alle Fälle ein kulturelles Highlight, das man besucht haben muss.
Linda Masurkowski und Selina Prauß

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