Oberschule Reichenbach/Oberlausitz L1

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Stundentafel

Ab diesem Schuljahr gilt eine neue Stundentafel für alle sächsischen Oberschulen.
Das Landesamt für Schule und Bildung hat ein Video zu Lehrplanüberarbeitung ins Netz gestellt.
Darin sind auch die Veränderungen im Einzelenen dargestellt.
Stundentafeländerungen


Kurzvortrag

Der Neigungskurs Informatik hat wichtige Hinweise zur Vorbereitung und zur Bewertung von Kurzvorträgen ins Netz gestellt.
Vorbereitung Kurzvortrag
Bewertung Kurzvortrag


Fächerverbindender Unterricht

Klasse 5
Die Geheimschrift im Kloster - ein Diebstahl für J. S. Bach
Fächer: Musik, Deutsch, Englisch, Religion

Am Montag teilten sich die beiden Klassen in je 2 Detektivgruppen. Diese bildeten in verschiedenen Räumen "Arbeitsbüros", richteten sich ein und bekamen ihren Auftrag erteilt.
Mit Hilfe der Detektivbegriffe lernten wir die theoretische Arbeit eines Detektivs kennen. Das Hörspiel „Bach für Detektive“ führte uns in die Welt eines Klosters, in dem seltsame Dinge passieren. Dabei spielt eine Orgel eine große Rolle.
Der Kriminalfall wurde auch am Dienstag weiterverfolgt, dabei lernten wir den Komponisten Johann Sebastian Bach kennen. Außerdem besichtigten unsere beiden Klassen die Ladegastorgel in Reichenbach und wir bekamen durch die Kantorin Frau Volke ihre Funktionsweise durch praktische Übungen erklärt.
Am Mittwoch lösten wir „Detektive“ in unseren Büros das Rätsel, arbeiteten an verschiedenen Geheimschriften und schlossen den Fall mit dem Abschlussbericht ab.
Die Fahrt am Donnerstag in das Kloster St. Mariental war der Höhepunkt der Woche. Wir „Detektive“ lernten das Kloster durch eine Führung kennen und erfuhren dabei auch viel über das Leben der Nonnen. Alle notierten wichtige Erkenntnisse.
Zum Abschluss der Projektwoche erfüllten alle Schüler am Freitag ihre letzten Aufgaben, indem sie Fragen zum Kloster beantworteten, in einem kleinen Film Mönche kennenlernten und Rätselaufgaben zum Klosterleben lösten. Wir vervollständigten unsere Projekthefter und übergaben diese dem Gruppenlehrer.
Die beiden berühmten Detektivgruppen „Die drei Fragezeichen“ und „Fünf Freunde“ lösten am Ende in den beiden Klassenräumen noch je einen Fall.

Klasse 6
Wir und unsere Nachbarn - Deutschland, Polen u. Tschechien im Dreiländereck
Fächer: Mathematik, Geografie, Geschichte, TC, Englisch

Tiger Giraffe Elefant Pony

Am ersten Tag wurden wir in Gruppen eingeteilt. In Geographie haben wir eine Karte erstellt und gestaltet. In Deutsch erstellten wir einen Vortrag mit Plakat und in Technik/Computer eine Präsentation über Tiere im Dreiländereck. Der Höhepunkt der Woche war dann am Donnerstag ein Besuch im Zoo von Liberec.
Am letzten Tag stellten wir unsere Plakate der gesamten Gruppe vor. In Geographie gab es dafür meist gute Zensuren. Uns hat diese Woche sehr gut gefallen.

Klasse 7
Sag’ einfach NEIN – gar nicht so einfach!
Fächer: Deutsch, Kunst, Biologie, Sport

In der Woche des fächerverbindenden Unterrichts setzten wir uns mit der Suchtproblematik auseinander. Wir hatten ein straffes, aber sehr abwechslungsreiches Programm zu absolvieren.
Beide siebenten Klassen wurden in sogenannte Expertengruppen aufgeteilt, das heißt, einige Schüler beschäftigten sich mit dem Thema Nikotin, eine andere Gruppe mit dem Alkohol und die dritte mit der Droge Crystal Meth. Zu Beginn verschafften wir uns einen Überblick; so informierten wir uns durch drei Filmdokumentationen über das jeweilige Gebiet. Anschließend arbeiteten wir in Dreiergruppen an den entsprechenden Präsentationen. Es fiel uns nicht leicht, aus der Fülle der Materialien Passendes auszuwählen, um ein ansprechendes Poster und einen informativen Kurzvortrag zu gestalten. Dieser wurde vor den Mitschülern gehalten und bewertet.
Bei unserem Projekt bezogen die für uns verantwortlichen Lehrerinnen auch einige schulfremde Personen ein. So arbeiteten wir mit Frau Neumann sowie ihren Kolleginnen vom Jugendring Oberlausitz in Gruppenspielen und Gesprächsrunden Ursachen für Sucht heraus. Wir durften sogar alkoholfreie Getränke mixen.
Auch die anderen Tage waren interessant. Neben Frau Kirchhoff von der Polizeidirektion Görlitz besuchten uns auch drei Männer der Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker. Wir erfuhren viel darüber, welche negativen Folgen Drogen jede Art auf den Einzelnen als auch auf die Gesellschaft haben und wie man dadurch auch mit dem Gesetz in Konflikt geraten kann.
Nach diesen ernsten Themen war am Donnerstag sowie Freitag Action und Spaß angesagt. Junge Leute vom Verein Hero Society Impact zeigten uns, dass man keine Drogen braucht, um Lebensfreude zu haben. In verschiedenen Arbeitsgruppen, wie zum Beispiel in Hip Hop, Rap, Medien, Artistik sowie Graffiti stellten wir unsere sportlichen und kreativen Fähigkeiten unter Beweis.
Bei der Präsentation am Freitag gab es für jede Leistung viel Beifall.
Schüler der Klasse 7b

Klasse 8
Fit und Gesund
Fächer: WTH, Chemie, Mathematik, Sport

Die Woche begann damit, dass wir ein gesundes Frühstück selbst einkaufen, es zubereiten und danach natürlich auch essen durften. Außerdem fertigten wir eine Ernährungspyramide an, welche zeigt, in welchen Maßen wir Lebensmittel einnehmen sollten.
Am nächsten Tag standen Chemie und Mathe auf dem Plan. Wir lernten da z.B. wie man Nährwerttabellen berechnet. Am Mittwoch hatten wir Sport. Wir machten ein Fitnessprogramm, denn sich zu bewegen ist auch wichtig, um fit zu bleiben. Außerdem schauten wir einen Film und berechneten unseren Body-Maß-Index. Das ist das durchschnittliche Gewicht, welches ein Mensch haben sollte. Am Donnerstag schauten wir einen Film, über die Auswirkungen ständiger Einnahme von Fast Food und wir beendeten unsere Ernährungspyramide und beschäftigten uns mit Essstörungen, welche sehr gefährlich sein können.
Am letzten Tag bereiteten wir innerhalb von Gruppen die Präsentation vor, über das, was wir in dieser Woche gelernt und gemacht haben. In Gruppen führten wir außerdem einen Hefter, den wir dann ebenfalls mit vorstellten. Wir führten die Präsentation dann der Klasse vor.
Die Projektwoche hat allen sehr gefallen, denn wir haben auf eine andere Art und Weise sehr viel gelernt und wissen nun, wie man sich richtig und gesund ernährt.
Christina und Mariana

Klasse 9
Bewegung
Fächer: Sport, Mathematik, Physik, Informatik

Im Sportunterricht bedeutete das: Leichtathletik (60-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen und auch noch ein 1000-Meter-Lauf), Fitnesstraining und Volleyball. In jeder Gruppe wurde von mehreren Schülern der 60-Meter-Lauf und ein 9-Meter-Torschuss gefilmt.
Die Videos waren Grundlage für die Erstellung von Wertetabellen und Diagrammen als Anwendung der Tabellenkalkulation im Informatikunterricht.
In Physik ging es um die gesetzmäßigen Grundlagen der mechanischen Bewegung (z.B. Zusammenhänge von Weg und Zeit, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen) und in Mathematik konnte dazu eine Menge Rechnerei erfolgen.

Videos zur Ermittlung der Geschwindigkeit des Balles bei einem 9-Meter-Torschuss

Klasse 10
Euthanasie
Fächer: Ethik, Geschichte, Kunst, Gemeinschaftskunde

In der Woche des fächerverbindenden Unterrichts beschäftigten sich die beiden zehnten Klassen mit dem Thema Euthanasie. Am Montag besuchten wir den Martinstift in Sohland und anschließend die Behindertenwerkstatt in Reichenbach. Im Martinstift bekamen wir eine kleine Einführung in das Geschichtliche des Stifts. Wir nahmen an einem Singkreis mit den Bewohnern teil. Sie haben sich alle sehr gefreut, dass so viele junge Leute da waren. Wir hatten natürlich auch viel Freude und es war sehr interessant zu erfahren, wie die Menschen dort leben. In der Behindertenwerkstatt bekamen wir einen kleinen Einblick in die Arbeit der Behinderten. Dabei wurden wir von einem Mitarbeiter begleitet. Wir durften auch selber Hand anlegen und Lattenroste zusammenbauen. Außerdem durften wir ein kleines Quiz bewältigen.
Der Dienstag war eher unspektakulär. Wir bekamen eine Einführung in das Thema Euthanasie. Dazu schauten wir einen kurzen Film an und bekamen ziemlich viele Informationen von den Lehrern.
Am Mittwoch war dann das Projekt "Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein" zu bewältigen. Wir fuhren früh los in Richtung Pirna. Dort angekommen, teilten sich die beiden Klassen auf. Eine dreiviertel Stunde war zuhören angesagt. Die Mitarbeiterin erzählte uns sehr viel zu Sonnenstein. Vor allem, was während der Zeit der Euthanasie passiert ist. Danach gingen wir in den Keller des Gebäudes und schauten uns die Gaskammer und das Krematorium an. Es war ein ziemlich komisches Gefühl dort zu stehen, wo einst 13.720 psychisch Kranke und geistig behinderte Menschen umgebracht wurden. Danach hatten wir noch etwas Zeit, uns alleine umzuschauen. Gegen Mittag ging es dann auch schon wieder nach Reichenbach.
Der Donnerstag war dann der Tag der Gruppenarbeit. Jede Gruppe hatte ein Thema gezogen und musste dafür ein Plakat gestalten und einen Vortrag ausarbeiten. Am Freitag wurde dann präsentiert und die Plakate im Schulhaus ausgehangen.
Diese Woche war sehr interessant und es ist auch wichtig, über dieses Thema Bescheid zu wissen, denn es ist nun mal ein Teil der deutschen Geschichte.
Linda Masurkowski, Klasse 10b

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