Oberschule Reichenbach/Oberlausitz L1

Kooperationsvertrag

zwischen
 
der Grundschule Reichenbach     der Grundschule Markersdorf     und der Oberschule Reichenbach

"Der Schüler wird dort abgeholt, wo er steht."

Die 4. Klasse ist für jeden Grundschüler ein entscheidender Meilenstein in seiner schulischen Entwicklung. Gemeinsam treffen Eltern und Lehrer der Grundschule, nach vorheriger intensiver Beratung, eine Entscheidung über den Bildungsweg und die weiterführende Schule. Dabei soll das Kind, seinen Leistungen entsprechend gefördert und gefordert werden und sich an der neuen Schule geborgen fühlen.

Diesen Übergang für die Kinder so problemlos wie möglich zu gestalten, ist das Ziel der Lehrer der Grundschulen in Markersdorf und Reichenbach und der Oberschule Reichenbach. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen diesen 3 Schulen soll die zukünftige Zusammenarbeit dokumentieren.

Gegenstände der Zusammenarbeit sind:

  1. Gestaltung des Übergangs
    1. Formen der Zusammenarbeit
      • Gespräche zwischen den Klassenleitern der 4. Klassen und der neuen 5. Klassen
      • gemeinsame pädagogische Tage
      • Teilnahme an Elternabenden der 3. Klassen der Grundschule durch Vertreter der Oberschule
      • Regelmäßige Zusammenkünfte der Arbeitsgruppe
      • Zusammenarbeit der Fachgruppen Deutsch, Englisch und Mathematik
      • Zusammenarbeit im Projekt „Lernen lernen“
      • Tag der offenen Tür an der Oberschule
      • Vorstellung der Oberschule in den Klassen 4 der Grundschule
    2. Termine
      • Zusammenkünfte der AG März/April und November
      • Klassenleitergespräche Mai/Juni
      • Elternabend auf Anforderung
      • Fachgruppen 1 mal jährlich – Absprachen zwischen Fachkonferenzleitern
      • Tag der offen Tür vor den Winterferien
      • Vorstellung an der Grundschule Januar
  2. Leistungsermittlung- und Leistungsbewertung / Lehrpläne
    1. Grundsätzliche Positionen
      Die Lehrer der Grund- und Oberschule sind mit den wesentlichen Lehrplaninhalten und Lehrplananforderungen der jeweils anderen Schulart vertraut. Formen der Leistungsermittlung und Leistungsbewertung in der Grundschule sind den Lehrern der Oberschule bekannt, werden von ihnen aufgegriffen und ergänzt. Die Schüler können Bekanntes anwenden und stellen sich auf neue Forderungen leichter ein.
    2. Kenntnis der Bewertungsrichtlinien
      Die Bewertungsmaßstäbe für Kurzkontrollen, Klassenarbeiten und andere Leistungsüberprüfungen werden, insbesondere in den fünften Klassen, mit den Anforderungen in der Grundschule abgestimmt.
  3. Austausch zum Stand der Schul- und Unterrichtsentwicklung
    Zum Kennenlernen und zur Beobachtung der Entwicklung der Schüler werden gegenseitige Unterrichtsbesuche in den Klassen 4 und 5 durchgeführt.
  4. Individuelle Förderung der Schüler
    Schüler, die in der Grundschule eine gezielte Förderung erhalten, sollen auch an der Oberschule gefördert werden. Dazu sind Absprachen zu den Förderschwerpunkten unbedingt erforderlich.
    Bei Kindern mit Integrationsstatus wird eine Weiterführung der Integration geprüft. Bereits durchgeführte Maßnahmen werden besprochen und weitergeführt.
    Verantwortlich:
    • Klassenleiter 4 und 5 der Grund- und Oberschulen
    • Beratungslehrer beider Schularten
    • bei Bedarf – Diagnostiklehrer der Förderschule
  5. Rückmeldung zum Schulerfolg durch die Oberschule an die Grundschule
    Am Ende der 6. Klasse erhalten alle Grundschulen eine Rückmeldung zum Leistungsbild der vor 2 Jahren abgegebenen Kinder. Verantwortlich dafür sind die Klassenleiter der 6. Klassen.
    Inhalte der Rückmeldung:
    • Leistungen in den Kernfächern
    • kurze Einschätzung der Leistungsentwicklung
    • Bildungsgangentscheidung

Reichenbach, 1. August 2013

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